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Martini-Grundschule in Greven jetzt auch „Rucksack-Schule“

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Kommunales Integrationszentrum implementiert das Landesprogramm im Kreisgebiet

Kreis Steinfurt/Greven. Die sprachliche Bildung mehrsprachig aufwachsender Kinder im Grundschulalter zu fördern sowie Eltern aktiv durch eine Elterngruppe in den Bildungs- und Erziehungsprozess mit einzubinden, sind Hauptziele des Landesprogramms „Rucksack-Schule“. Die katholische Grundschule St. Martini in Greven nimmt ab dem 1. August 2020 ebenfalls an diesem Programm teil. „Sie ist im Kreis Steinfurt die dritte Grundschule, die sich auf den Weg einer ,Rucksack-Schule‘ macht“, erläutert Lilli Schmidt, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Steinfurt (KI). „Die Zusammenarbeit zwischen Schule und mehrsprachigem Elternhaus soll durch das Programm gestärkt werden“, so die Schulleiterin Agnes Langenhoff.

Das Programm „Rucksack-Schule“ unterstützt die durchgängige sprachliche Bildung und greift Themenbereiche des Klassenunterrichts auf. Die Kinder werden im Unterricht in der deutschen Sprache sowie im Herkunftssprachenunterricht und zusätzlich von den Eltern, die an der Elterngruppe Rucksack teilnehmen, zu Hause in den Familiensprachen gefördert.

In einer wöchentlich einmal stattfindenden Elterngruppe kommen interessierte Eltern des ersten Jahrgangs ab dem Schuljahr 2020/21 zu unterrichtsrelevanten sowie Erziehungs- und Bildungsthemen miteinander ins Gespräch. Angeleitet wird diese Elterngruppe von einer mehrsprachigen Elternbegleiterin.

Das Kommunale Integrationszentrum koordiniert, qualifiziert und finanziert durch die Landesmittel das Projekt. Hier arbeiten die Kooperationspartner Stadt Greven, Schule und das KI eng zusammen. Eine Kooperationsvereinbarung ist jetzt von der zuständigen Fachbereichsleitung der Stadt Greven, Beate Tenhaken, der Schulleiterin der Martinigrundschule, Agnes Langenhoff, und der Leiterin des KI, Lilli Schmidt, unterzeichnet worden.

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